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Mit dem Zahnärzte-Praxis-Panel (ZäPP) schaffen wir eine verlässliche Datengrundlage für die Vergütungsverhandlungen zwischen den Krankenkassen und den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen. Diese Verhandlungen werden unter Berücksichtigung der Zahl und Struktur der Versicherten, der Morbiditätsentwicklung, der Kosten- und Versorgungsstruktur, der für die vertragszahnärztliche Tätigkeit aufzuwendenden Arbeitszeit sowie der Art und des Umfangs der zahnärztlichen Leistungen geführt. Hierfür schafft das Zahnärzte-Praxis-Panel Transparenz.

Auftraggeber ist die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV). Durchgeführt wird das ZäPP vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi), einem Forschungsinstitut, das von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und den Kassenärztlichen Vereinigungen der Länder getragen wird. Um den Datenschutz zu gewährleisten, ist für die Handhabung der eingesendeten Unterlagen ein unabhängiger Treuhänder eingeschaltet.

Die Erhebung erfolgt in Form eines Panels. Dies bedeutet, dass möglichst gleichbleibende Teilnehmer über mehrere Jahre hinweg Auskunft geben. Das Ziel des ZäPP ist erreicht, wenn eine repräsentative Anzahl von Praxen am Panel teilnimmt und jährlich die Angaben aktualisiert. Je größer der Rücklauf bei der Befragung, desto höher ist die Akzeptanz der Daten.
Die Erhebung erfolgt in Form eines Panels, dessen möglichst gleichbleibende Mitglieder über mehrere Jahre hinweg Auskunft geben. Hierzu werden bundesweit alle Zahnarztpraxen angeschrieben, deren Abrechnungsnummer sich in den Berichtsjahren nicht verändert hat. Im Rahmen der ZäPP-Erhebung 2018 werden daher alle Zahnarztpraxen angeschrieben, deren Abrechnungsnummer sich zwischen dem 01.01.2016 und dem 31.12.2017 nicht verändert hat. Die Teilnahme ist freiwillig.

Die Praxen erhalten einen Fragebogen zu folgenden Themen:

  • Art der Praxis
  • Personalausstattung, Versorgungsstruktur, Arbeitszeit der Praxisinhaber und der Praxismitarbeiter
  • Erbrachte zahnärztliche Leistungen
  • Aufwendungen und Erträge auf der Grundlage der steuerlichen Überschussrechnung

Um den Fragebogen vollständig auszufüllen, benötigt der Teilnehmer die Unterstützung des Steuerberaters. Dieser macht Angaben zu den Erträgen und Aufwendungen der Praxis und bestätigt diese.

Der Datenschutz hat dabei höchste Priorität und wird durch die beteiligten Projektpartner sichergestellt. Informationen zu den Datenschutzmaßnahmen finden Sie unter dem Menüpunkt Datenschutz.
Ihre im Rahmen des Zahnärzte-Praxis-Panel (ZäPP) erhobenen Praxisdaten behandeln wir streng vertraulich – nach den Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes und der EU Datenschutzgrundverordnung.

Sämtliche Maßnahmen zum Datenschutz im ZäPP dienen dazu, dass das Zi und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) keine Kenntnis von der Person der Teilnehmer erhalten. Deshalb ist es der Treuhandstelle des Zi vorbehalten, die Einsendungen der Teilnehmer entgegenzunehmen, die Auszahlung der Aufwandspauschale anzuweisen sowie Unterlagen an den Teilnehmer zu versenden und Schriftwechsel mit dem Teilnehmer zu führen.

Die Teilnehmernummern werden den Teilnehmern durch die Treuhandstelle des Zi per Zufallsprinzip als Pseudonyme zugewiesen. Weder das Zi, noch die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung oder die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen können Sie als Teilnehmer identifizieren und dementsprechend ausgehend von der Teilnehmernummer auch nicht re-identifizieren. Die Identität der ZäPP-Teilnehmer kennt nur die Treuhandstelle des Zi.

Die Treuhandstelle des Zi nimmt die Einsendung des Teilnehmers entgegen und trennt nach Vergabe eines Pseudonyms das Datenblatt vom Fragebogenumschlag.

Die lediglich mit Teilnehmerpseudonymen gekennzeichneten Fragebogenumschläge werden an die Erfassungsstelle des Zi übermittelt. In der Erfassungsstelle des Zi werden die Fragebogenumschläge geöffnet und die entnommenen Fragebögen werden mit dem jeweiligen Teilnehmerpseudonym versehen. Anschließend werden die Unterlagen auf Anonymität geprüft und falls notwendig geschwärzt.

Die mit Teilnehmerpseudonymen gekennzeichneten Fragebögen werden nach deren Digitalisierung in der Erfassungsstelle des Zi als Rohdatensatz an die Zi-Datenstelle übertragen. In der Zi-Datenstelle werden die Rohdaten aufbereitet und auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft. Aus diesen Daten wird der Analysedatensatz erstellt.

Der Analysedatensatz bildet die Grundlage für die Berichte und Analysen des Zi. Dieser Datensatz wird auch an die Datenstelle der KZBV übertragen und dort für Analysen und Berichte genutzt. In der Zi- bzw. KZBV-Datenstelle werden alle vorliegenden Daten gesichert aufbewahrt. Nur ausgewählte, dem Datenschutz besonders verpflichtete und geschulte Mitarbeiter des Zi bzw. der KZBV bearbeiten diese Daten. Außer der Rückübermittlung der eingereichten Daten an den jeweiligen Teilnehmer sowie der Übergabe der pseudonymisierten Analysedaten an die KZBV werden ausschließlich aggregierte Analyseergebnisse aus der Zi-Datenstelle entnommen. Aus der KZBV-Datenstelle werden ausschließlich aggregierte Analyseergebnisse entnommen. Das Zi erstellt einen faktisch anonymisierten Analysedatensatz, bei dem eine nachträgliche Identifizierung der Identität des Teilnehmers faktisch ausgeschlossen ist, und gewährt Wissenschaftlern von Universitäten und Hochschulen an einem Forschungsarbeitsplatz im Zi Zugang zu diesem faktisch anonymisierten Analysedatensatz.

Alle Auswertungen werden so bereitgestellt, dass eine nachträgliche Re-Personalisierung einzelner Praxen nicht möglich ist. Ausgefüllte Fragebögen und Computeraufzeichnungen, die im Zusammenhang mit dem ZäPP oder von dessen Institutionen erstellt werden, sind Eigentum des Zi. Sie werden gemäß den gültigen gesetzlichen Bestimmungen, Vorschriften sowie internen Richtlinien aufbewahrt, gespeichert, vernichtet beziehungsweise dauerhaft gelöscht. Alle vorliegenden Daten werden für die Dauer von 10 Jahren beginnend ab Abschluss der Erhebung 2018 vom Zi gespeichert und anschließend gelöscht.

Jegliche Datenverarbeitung im Zusammenhang mit dem ZäPP erfolgt ausschließlich auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland.

Weiterführende Informationen finden Sie in den Teilnahme- und Nutzungsbedingungen des ZäPP.

Auftraggeber
Für Bundesebene ab 2018:
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV)
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Universitätsstraße 73
50931 Köln
Auftraggeber
Für Baden-Württemberg in 2017:
Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
Albstadtweg 9
70567 Stuttgart
Auftraggeber
Für Nordrhein in 2017:
Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein
Lindemannstraße 34–42
40237 Düsseldorf
Treuhandstelle
TROPPER DATA SERVICE AG
Hildesheimer Straße 14a
15366 Neuenhagen
Datenerfassungsstelle
DAP GmbH
Dr.-Hans-Kapfinger-Straße 18
94032 Passau
Versandstelle
H. Rademann GmbH Print + Business Partner
Baumschulenweg 1
59348 Lüdinghausen
Notarielle Tätigkeiten
Carl-Friedrich Wendt
SES Eulitz Schrader
Rechtsanwälte und Notare
Uhlandstraße 7 – 8
10623 Berlin